Cantharidenpflaster
Therapieschwerpunkt

Das Cantharidenpflaster gehört zu den blasenziehenden Mitteln, welche seit jahrtausenden in verschiedensten Formen angewendet werden.
Es ähnelt in seiner Wirkung der Schröpftherapie und wird, weil es stark auf das Lymphsystem wirkt, auch weißer Aderlass genannt.

Das Pflaster erzeugt eine künstliche Verbrennung zweiten Grades und führt zu einer Brandblase. Dem Cantharidenpflaster werden antiödematöse, anti­entzündliche und immunologische Wirkungen nachgesagt.

Die Hauptindikationen sind:

  • Wirbelsäulenleiden
  • Tumorschmerzen
  • Gelenkleiden
  • HNO-Erkrankungen

Als Komplikationen können eine Hyperpigmentierung der betroffenen Haut, eine lokale Entzündung oder eine vorübergehende Harnblasenreizung auftreten.